
3 Achtsamkeitsübungen für herbstliches Regenwetter
Das Klopfen der Tropfen am Fenster, ein duftender Tee in den Händen und Zeit nur für dich: Wenn der Herbst sich von seiner grauen Seite zeigt, zwingt er uns zum Innehalten und Entspannen nach der turbulenten, feurigen Sommerenergie. Entdecke 3 einfache Achtsamkeitsübungen für verregnete Herbsttage und verwandle triste Regentage in deine persönlichen Wohlfühlmomente.

Check dein Cozy-Level
Jetzt wird's gemütlich! Eine achtsame Regenwetter-Aktivität, um dich auch materiell auf den Herbst vorzubereiten, könnte sein, dich und deine Wohnung wärmer einzupacken.
Wenn du noch nicht deine Sommergarderobe durch wärmere Kleidung ausgetauscht hast, wird es jetzt Zeit! Pack deine liebsten Kuschelsocken, Lieblingspullis, Fleece- sowie Flanellhosen aus und lege endlich wieder eine kuschelige Decke bereit.
Aber auch deine Küche verdient ein gemütliches Update: Prüfe deine Tee-Vorräte und belohne dich mit einem herbstlich duftenden Neuzugang. Stocke außerdem deine Kakaoreserve, Marshmallows und Streusel oder auch dein Zimtgewürz auf.
Wenn du jetzt noch deine Lichterketten rauskramst und dir im Geschäft die Zeit nimmst, die perfekte Duftkerze zu finden, ist dein Zuhause für die anstehenden gemütlichen Stunden gerüstet!

Kopf aus, Regen an
In Island nennt man Regenwetter nicht abwertend "Sauwetter", sondern liebevoll "Fensterguckwetter" (Gluggaveður). Alleine das drückt eine viel achtsamere Haltung aus. Erlaube dir, den Regen nicht als verpassten Sonnenschein zu sehen, sondern als Einladung, eine Zeit der Entspannung oder Regeneration zu erleben.
Der Regen kann bei uns viele Sinne gleichzeitig ansprechen. Der Klang des Regens gehört für viele zu den beruhigendsten Melodien der Natur. Außerdem kann es auch Spaß machen, wie damals als Kind an der Fensterscheibe zu sitzen und den Regentropfen bei ihren Wettrennen zuzusehen und mitzuverfolgen, welche Spur als Erstes das Rennen macht.
In Filmen gehört es zu den magischsten Momenten, wenn die Protagonist*innen sich im Regen küssen, lachend durch die Tropfen wirbeln oder tanzen oder gen Himmel schauen und sich dem Niederschlag hingeben. Vielleicht schaffst du beim nächsten Regenschauer deinen eigenen filmreifen Moment.

Deine Tasse Achtsamkeit – Wärme zum Festhalten und Genießen
Vollmundiger Kakao, herrlich schaumiger Kaffee oder auch eine dampfende Tasse aromatischen Tees: Es beginnt endlich die Zeit heißer Getränke!
Nimm deine dampfende Tasse in beide Hände. Spüre die wärmenden Kontaktpunkte, den Dampf in deinem Gesicht und die wohlige Wärme, die langsam durch deine Handflächen wandert. Schließe für einen Moment die Augen: Wie duftet das Aroma? Kannst du alle Duftnoten und Komponenten deines Getränkes erriechen?
Nimm den ersten Schluck ganz bewusst wahr – die Temperatur, den Geschmack, das kleine Innehalten mitten im Alltagssturm. Am Ende deines achtsamen Trinkens ist die Tasse auch spürbar abgekühlt, oder?






















