Inspiration

Achtsamkeit im Sommer: 5 Übungen für Körper & Seele

Mit dem Sommer verbinden wir Wärme, die Freude und Entspannung mit sich bringt. Die Natur ist lebensfroh, köstliche Obst- und Gemüsesorten reifen heran. Wir fühlen uns leichter und füllen mit den warmen Sonnenstunden unsere Serotoninspeicher. Alles wird schneller ‒ ein guter Zeitpunkt im Jahr, bewusst runterzufahren und sich in Achtsamkeit zu üben. Bei Achtsamkeit geht es um das Wahrnehmen von Gedanken und Gefühlen, ohne diese zu beurteilen. Das erlaubt dir, voll und ganz im Hier und Jetzt zu leben. Perfekt, um den Sommer noch intensiver, noch wertvoller zu erleben.

Eine blonde weiße Frau mit Dutt treibt auf einem gelben Schwimmring auf dem Meer. Es ist Sonnenaufgang.

"Ruhe ist nicht Müßiggang,

an einem Sommertrag im Gras zu liegen

und dem Rauschen des Wassers zu lauschen

oder den Wolken zuzusehen, wie sie über den Himmel ziehen,

ist keine Zeitverschwendung"

John Lubbock

1: Ich wähle Ruhe!

Illustration von einem Tisch mit verschiedenen Blumentöpfen, Vasen und Arrangements. Daneben ein Text über eine Achtsamkeitsübung. Als geschwungene Überschrift steht "Mithilfe deiner Sinne zur Ruhe kommen"

Wenn die Welt viel, laut und bunt ist, braucht es manchmal einen Fokuspunkt, um sich zu erden. 

Wähle einen deiner Sinne aus und fokussiere dich nur auf die Reize, die du durch dieses Sinnesorgan wahrnimmst. Schärfe deinen Fokus immer weiter, bis du bei einem Reiz bleibst. Deine Energie fließt in genau dieses Geräusch oder dieses Objekt, diesen Geruch oder diesen Geschmack.

2 & 3: Sonnenmeditation & Abkühlung durch Atmen

Eine Illustration von einem esoterisch dargestellten Körper mit der Übung

Sonnenmeditation aus The Happiness Year

PDF-Download
Illustration einer Frau, die ihren Atem ausstößt und die Übung als Text drüber

Kühlende Atemübung aus The Happiness Year

PDF-Download

4: Wähle & begib dich auf auf eine magische Meditationsreise

Beiger Hintergrund, blaue Illustrationen im Bleistift-Stil von einer jungen Frau und verschiedenen maritimen Elementen um ihren Kopf herum. Sie hat die Augen geschlossen und lauscht

5: Meer macht glücklich!

Klangkarten zu erstellen entschleunigt und fördert das Bewusstsein für die Umgebung – und das in lediglich fünf bis zehn Minuten.

Diese Übung ist besonders effektiv, wenn der Wellengang etwas stärker ist, und sie kann gut mit Freunden, der Familie oder Kindern durchgeführt werden.

Du brauchst nur dich, nichts weiter!

 

1. Begib dich an den Strand, und suche dir einen besonderen Platz, an dem du ungestört bist.

2. Mach es dir bequem. Du kannst dich auch hinlegen und die Augen schließen (dadurch werden deine anderen Sinne, insbesondere das Hören, empfindlicher).

3. Um deinen Hörsinn noch weiter zu aktivieren, kannst du auch die Hände als kleine Kuhlen an deine Ohren legen.

4. Lausche den Geräuschen um dich herum: nah und fern, hoch und tief …

5. Bringe die Geräusche mit ihrer Quelle in Verbindung: Meeresvögel, Wind, Wellen, andere Menschen …

6. Falls du das Brechen von Wellen hörst: Kannst du klangliche  Unterschiede zwischen den einzelnen Wellen ausmachen?  Ist das Brechen rhythmisch oder chaotisch?  Ist es ruhig zwischen zwei brechenden Wellen?

7. Versuch, dich für die letzten paar Atemzüge nicht auf einzelne  Geräusche zu konzentrieren, sondern lass die gesamte Klangkulisse wie ein KOnzert auf dich einwirken.

8. Nachdem du das Hören beendet hast und bevor du aufstehst, könntest  du in den Sand eine Karte all der Geräusche malen, die du gehört hast.  Du musst dir dabei keine große Mühe geben: Zeichne einfach in  die Mitte ein X, um deine Position zu markieren, und male zum  Beispiel ein paar gewellte Linien, um die Meereswellen oder  den Wind zu symbolisieren.

 

Für achtsame Momente zuhause und in der Natur

Mehr anzeigenMehr Achtsamkeit für dich

Mehr Achtsamkeit für dich