
Achtsamkeit im Sommer: 5 Übungen für Körper & Seele
Mit dem Sommer verbinden wir Wärme, die Freude und Entspannung mit sich bringt. Die Natur ist lebensfroh, köstliche Obst- und Gemüsesorten reifen heran. Wir fühlen uns leichter und füllen mit den warmen Sonnenstunden unsere Serotoninspeicher. Alles wird schneller ‒ ein guter Zeitpunkt im Jahr, bewusst runterzufahren und sich in Achtsamkeit zu üben. Bei Achtsamkeit geht es um das Wahrnehmen von Gedanken und Gefühlen, ohne diese zu beurteilen. Das erlaubt dir, voll und ganz im Hier und Jetzt zu leben. Perfekt, um den Sommer noch intensiver, noch wertvoller zu erleben.
1: Ich wähle Ruhe!

Wenn die Welt viel, laut und bunt ist, braucht es manchmal einen Fokuspunkt, um sich zu erden.
Wähle einen deiner Sinne aus und fokussiere dich nur auf die Reize, die du durch dieses Sinnesorgan wahrnimmst. Schärfe deinen Fokus immer weiter, bis du bei einem Reiz bleibst. Deine Energie fließt in genau dieses Geräusch oder dieses Objekt, diesen Geruch oder diesen Geschmack.

5: Meer macht glücklich!
Klangkarten zu erstellen entschleunigt und fördert das Bewusstsein für die Umgebung – und das in lediglich fünf bis zehn Minuten.
Diese Übung ist besonders effektiv, wenn der Wellengang etwas stärker ist, und sie kann gut mit Freunden, der Familie oder Kindern durchgeführt werden.
Du brauchst nur dich, nichts weiter!
1. Begib dich an den Strand, und suche dir einen besonderen Platz, an dem du ungestört bist.
2. Mach es dir bequem. Du kannst dich auch hinlegen und die Augen schließen (dadurch werden deine anderen Sinne, insbesondere das Hören, empfindlicher).
3. Um deinen Hörsinn noch weiter zu aktivieren, kannst du auch die Hände als kleine Kuhlen an deine Ohren legen.
4. Lausche den Geräuschen um dich herum: nah und fern, hoch und tief …
5. Bringe die Geräusche mit ihrer Quelle in Verbindung: Meeresvögel, Wind, Wellen, andere Menschen …
6. Falls du das Brechen von Wellen hörst: Kannst du klangliche Unterschiede zwischen den einzelnen Wellen ausmachen? Ist das Brechen rhythmisch oder chaotisch? Ist es ruhig zwischen zwei brechenden Wellen?
7. Versuch, dich für die letzten paar Atemzüge nicht auf einzelne Geräusche zu konzentrieren, sondern lass die gesamte Klangkulisse wie ein KOnzert auf dich einwirken.
8. Nachdem du das Hören beendet hast und bevor du aufstehst, könntest du in den Sand eine Karte all der Geräusche malen, die du gehört hast. Du musst dir dabei keine große Mühe geben: Zeichne einfach in die Mitte ein X, um deine Position zu markieren, und male zum Beispiel ein paar gewellte Linien, um die Meereswellen oder den Wind zu symbolisieren.









